SYLVESTER ANTONY
SYLVESTER ANTONY

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Zur Zeit entstehen neue Arbeiten unter dem Titel MV-INVESTOR

 

Die Arbeiten sind der Realromantik in Mecklenburg-Vorpommern gewidmet.

Die Milch des Mondes - Wach weiß er nichts davon
Abschied von Suleika

 

Sylvester Antony zeigt neue Arbeiten

 

In einer revolutionären Mischung aus Malerei, Installation und Fotografie setzt sich der Künstler Sylvester Antony mit Spannungsfeldern der Gesellschaft auseinander.


Berlin. Unter dem Titel „Hard - Art – Candy and the Louvre of Ghosts“ präsentiert der internationale Künstler Sylvester Antony seine neusten Werke bei einer Vernissage am 11. November in Berlin. Ausstellungseröffnung ist um 19 Uhr in der für zeitgenössische Kunst bekannten Galerie „Achtzig“, in der Brunnenstraße 150. Die Ausstellung selbst, ist vom 12. November bis zum 3. Dezember 2011 in den gleichen Räumlichkeiten zu besichtigen.


Gibt es noch lebbare Spiritualität, die man künstlerisch darstellen könnte? Das ist die zentrale Frage, die sich Sylvester Antony in Zeiten der allgemeinen Sinnkrise stellt und die er in seinen Werken verarbeitet hat. Die materielle Verheißung der Erlösung im Diesseits, welche die Landflucht in die Stadt einst versprach, habe sich in vielen Bereichen als Utopie herausgestellt, so der Künstler. „Wir wollen spirituell nicht obdachlos sein, aber den strafenden Rachegott monotheistischer Religionen möchten wir auch nicht“, fasst Antony den Widerspruch transzendenter Bedürfnisse zusammen.


In einer einzigartigen, expressiven Mischung aus Malerei, Installation und Fotografie zeigt der Künstler das Zusammenspiel aus urbaner Stadt und ihren Angeboten, Befehlen sowie Verlockungen. Dabei entlarvt er den allgegenwärtigen Materialismus, den Glauben an den Markt, mit seiner unsichtbar ordnenden Hand und seiner mysteriösen Kapitalvermehrung, selbst als Religion. Der gierige Banker kassiert Gottes Boni, ganz der calvinistischen Wirtschaftsethik folgend: „Wen Gott liebt, den macht er reich!“  


Sylvester Antony bedient sich in seinen Arbeiten verschiedenster Genre. Die Vanitas-Bilder etwa mahnen vor der menschlichen Eitelkeit und Vergänglichkeit, denn die Anhäufung von materiellen Gütern ist stets mit versteckten Todesdrohungen verbunden, die Symbiose von Liebe, Drogen, Gewalt und Geld wird offenbar. Den romantischen Gegenentwurf bilden die Reverie, Tagträume, die als Flucht aus der harten Realität auf emotionale Versöhnung hoffen lassen, erklärt Sylvester Antony.


Vor den Bildern von „Cocaine City“ hat der Künstler, der im Schloss von Wrodow lebt, Dorfbewohner inszeniert, die so eine Neuerschaffung ihrer selbst, ihr Alter Ego durch die Kunst entdecken konnten. Dabei ist das „andere Ich“ verwandt mit dem Begriff des Avatars. Im Hinduismus bezeichnet Avatara einen Gott, der die Gestalt eines Menschen annimmt.


Für sein letztes Projekt: „Mein Leben im Louvre der Geister“, das ebenfalls zu sehen sein wird, hat sich Sylvester Antony durch Musik von Brain Eno und David Byrn inspirieren lassen. Wie die Musiker Stimmen von Exorzisten und Predigern benutzt haben, um ihre Musik zu illustrieren, so verarbeitet der Künstler Prophezeiungen der Moderne und historische Großereignisse unter Verwendung von Poplyrik zu geisterhaften Bildern. „Von diesen geht eine Stimmung aus als hätten Schamanen den Louvre besetzt und so ist es auch zu lesen: Come with us, learn the truth,we will appear to you, from time to time“, so Sylvester Antony.


von Björn Krüger

 

Die See, die blaue See, voll Korallen und Perlen, hallt wider dem Lärm der heiligen Orgien ..... der wolkenlose Himmeln spiegelt sich im lauen Ozean, ..die Hai folgen den Schiffen und fressen die Toten.

Flaubert

Eifersuch und Vanitas

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RWN Galerie

Neubrandenburg

10.08.-16.09.2018

 

" Undiszipliniert"

Schleswig-Holstein-Haus

Schwerin

Vernissage 20.09. 17Uhr

 

" OnTour "

Kunstschloss Plüschow

Vernissage  22.09. 17Uhr

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